11 Tipps: So wird Ihr Content Marketing mit Pinterest Analytics „very pinteresting“

Pinterest ist eines der am schnellsten wachsenden sozialen Netzwerke mit 12 Millionen monatlichen Nutzern in Deutschland, das auch für Unternehmen immer interessanter wird. Mit Pinterest Analytics bietet Pinterest ein eigenes Reporting Dashboard an. Es gibt fünf gute Gründe, warum Sie Pinterest Analytics nutzen sollten, denn das Tool…

  1. hilft Ihnen bei der Evaluation Ihrer Content Strategie
  2. bietet Ihnen einen Überblick über die Performance Ihrer Inhalte
  3. liefert wertvolle Informationen über Ihre Zielgruppe
  4. ermöglicht die Identifikation von Key Influencern
  5. birgt wertvolle Ansätze zur Optimierung Ihres Content Marketings

Pinterest Analytics im Überblick

Pinterest Analytics teilt sich in drei Bereiche:

  1. Ihr Pinterest-Profil mit Informationen über die Performance und das Engagement mit Ihren Pins
  2. Ihre Zielgruppe mit demografischen Informationen und den Interessen Ihrer Besucher
  3. Aktivität Ihrer Website mit den Statistiken zur Nutzung der Pins, die von Ihrer Unternehmensseite (bzw. die Seite, für die Sie Ihren Unternehmensaccount verifiziert haben) gepinnt wurden

Die Daten sind nicht nur exportierbar, sondern lassen sich auch auf verschiedene Endgeräte herunterbrechen: Android Tablet, Android Phone, iPad, iPhone, Mobiles Internet sowie Web. Dabei können Sie einen beliebigen Zeitraum definieren oder einen der definierten (7 Tage, 14 Tage, 30 Tage) wählen.

1. Ihr Pinterest Profil

Dieser Bereich der Pinterest Analytics zeigt Ihnen über den gewählten Zeitraum hinweg eine Anzahl von Kennzahlen. Eine Reihe quantitativer Werte bietet Aufschluss über die Viralität (Repins) und das Engagement (Aufrufe, Klicks) Ihrer Inhalte:

  • Tägliche Aufrufe Ihrer Pins, der Repins Ihrer Pins und der Klicks auf Ihre Pins
  • Die durchschnittliche Anzahl der Aufrufe, der Repins und der Klicks pro Tag, einschließlich Trend
  • Die durchschnittliche Anzahl der Betrachter, Repinner und Besucher (Pinner, die auf einen Ihrer Pins klicken, um dem hinterlegten Link zu folgen) Ihrer Pins pro Tag, einschließlich Trend

Pinterest Analytics bietet darüber hinaus mit dem Überblick über die Pins und Pinnwände mit den häufigsten Aufrufen, Repins und Klicks der letzten 30 Tage eine qualitative Analyse Ihrer Pins. So sehen Sie schnell, welche Inhalte als interessant wahrgenommen, am häufigsten geteilt werden und den meisten Traffic generieren. Daraus lassen weitere Strategien für Ihr Content Marketing ableiten (s. Slideshare oben).

2. Ihre Zielgruppe

Diese Datenansicht ist unterteilbar in „Alle Zielgruppen“ und „Ihre Follower“, sprich sie zeigt zum einen die demografischen Informationen der Nutzer, die Ihren Pinnwänden folgen sowie von allen Pinterest-Nutzern, die mit Ihren Pins interagiert haben, also z.B. Ihre Pins in den Suchergebnissen gesehen haben oder als Repins anderer Nutzer, denen Sie folgen.

Die Übersicht zeigt Ihnen die Anzahl der durchschnittlichen Betrachter pro Tag und der durchschnittlichen Interaktionen pro Monat. Die demografischen Informationen umfassen

  • Land und Region
  • Sprache
  • Geschlecht

3. Aktivität von Website

Wenn Sie Ihre Website verifiziert haben, bekommen Sie hier einen dezidierten Überblick über die Interaktion mit Ihren eigenen Inhalten. Die Struktur gleicht prinzipiell der aus Punkt 1, nur dass Sie hier ganz genau ermessen können, welche Owned Media Assets am Besten performen. Sie bekommen einen Überblick über:

  • Performance: Vergleichen Sie anhand der am häufigsten aufgerufenen Pins von Ihrer Website, wie gut der eigene Content im Vergleich zum gesamten von Ihnen auf Pinterest verwalteten Content performed. Idealerweise sollte das Engagement mit Ihren eigenen Inhalten stärker sein als mit Ihrem allgemeinen Pinterest-Content.
  • Viralität: Vergleichen Sie anhand der Repins die Viralität Ihrer eigenen Inhalte mit allen von Ihnen auf Pinterest geteilten Inhalte. Auch hier gilt: Ihr eigener Content sollte eine höhere Viralität aufweisen als Ihr gesamter Pinterest-Content. Die Übersicht „Pinnwände mit den beliebtesten weitergepinnten Pins“ zeigt nicht nur Ihre eigenen Pinnwände, sondern auch Pinnwände von anderen Pinnern, die Ihre Pins pinnen.

11 Tipps um Ihre Contentstrategie mit Pinterest Analytics zu optimieren

  1. Pin Performance: Identifizieren Sie die Pins mit der höchsten Viralität (Repins) und dem höchsten Engagement (Aufrufe, Klicks) und schaffen Sie mehr solcher Inhalte: Sie sind für Ihre Zielgruppe relevant! Tooltip: Tailwind bietet Ihnen mit dem Pin Inspector einen sehr guten Überblick über Ihre Best Performer und die Möglichkeit, diese erneut zu teilen. Hier können Sie Tailwind kostenlos testen (Affiliate-Link)
  2. Pinnwand Management: Befüllen Sie Ihre beliebtesten Pinnwände kontinuierlich mit Pins. Positionieren Sie diese Pinnwände in Ihrem Profil weit oben (ganz einfach per Drag&Drop), um noch mehr Besucher anzuziehen.
  3. Pin Promotion: Promoten Sie Ihre beliebtesten Pins auf Ihrer Webseite, in Ihrem Newsletter oder auf anderen Marketingkanälen (z.B. offline im Store). Das bietet potentiellen Kunden nicht nur Orientierung, sondern schafft auch Vertrauen.
  4. Content Curation: Kuratieren Sie Content von anderen Pinnern, um mehr Besucher auf Ihr Profil aufmerksam zu machen und Nutzern ein vollständigeres Bild Ihrer Marke zu geben. Im Bereich „Ihr Pinterest-Profil / Alle / Meistgesuchte Pins“ sehen Sie, welche Inhalte besonders beliebt sind. Dies sind zwingend Ihre eigenen. Erstellen Sie Pinnwände, die Ihren Markenkern anreichern, auch wenn sie auf den ersten Blick nichts mit ihrem eigentlichen Produkt zu tun haben.
  5.  Content-Optimierung: Wenn Sie anhand der Analyse des Zielgruppen-Tabs feststellen, dass einige Länder oder Regionen besonders stark mit Ihren Inhalten interagieren, kann es sich lohnen, spezifischen Content für diese zu erstellen.
  6. Themenfindung: Erstellen Sie zusätzlichen Content zu Themen, die Ihre Zielgruppe interessieren, die Sie aber bislang noch nicht abdecken. Der Tab „Zielgruppe / Interessen“ zeigt an, welche Themen Ihre Zielgruppe besonders interessiert, eine lohnenswerte Inspiration für Ihr Content Marketing.
  7. Product Placement: Evaluieren Sie anhand des Bereichs „Zielgruppe / Pinnwände Ihrer Zielgruppe(n) mit vielen Ihrer Pins“, in welchen Kontext Ihre Inhalte gesetzt werden und erschließen Sie neue Vermarktungsmöglichkeiten.
  8. Key Influencer: Identifizieren Sie anhand der Übersicht „Aktivität von Ihrer Webseite“ Ihre Key Influencer, d.h. Nutzer, die Ihren Content besonders häufig abrufen und teilen. Halten Sie die von diesen Pinnern genutzten Pinnwände aktuell, um eine anhaltende Verbreitung Ihrer Pins zu ermöglichen.
  9. Landing Pages optimieren: Finden Sie heraus, welche Pins den meisten Traffic auf Ihre Seite generieren. Optimieren Sie Ihre Landing Pages, halten Sie die Informationen aktuell und erstellen Sie weitere ähnliche Inhalte, denn diese Art von Content ist für Ihre Zielgruppe relevant.
  10. Merken-Button: Je häufiger Ihre Pins von Ihrer Seite gepinnt werden, desto besser Ihr Page Rank. Animieren Sie Ihre Webseiten-Besucher zur Verbreitung Ihrer Inhalte auf Pinterest, indem Sie den Merken-Button integrieren. Dieser führt laut Pinterest dazu, dass Ihre Inhalte 5x häufiger geteilt werden.
  11. Evergreens: Im Bereich „Die neuesten Pins von Ihrer Webseite“ können Hinweise darauf enthalten, dass bestimmte Themen wieder relevant werden. Tauchen ältere Inhalte hier konstant auf, kann es sich lohnen, ähnliche Inhalte zu erstellen, da offenbar ein anhaltendes Interesse an diesen Themen besteht. Auch die Punkte „Beliebteste Pins“ und „Meistgesuchte Pins“ verweisen auf populären Content auf Ihrer Webseite. Optimieren und aktualisieren Sie langfristig erfolgreiche Inhalte. Erstellen Sie ähnliche Inhalte. Ihre Zielgruppe ist daran interessiert!

Lesen Sie hier den ultimativen Pinterest Analytics Guide und sichern Sie sich Ihre kostenlose Tracking-Vorlage.

Dr. Melanie Grundmann

Dr. Melanie Grundmann

Inhaberin, Social Media Consultant at Marpha Consulting
Melanie Grundmann ist Inhaberin von Marpha Consulting und Autorin des Buches Erfolgreich auf Pinterest.
Dr. Melanie Grundmann

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