10 Gründe, warum Unternehmen auf Pinterest setzen sollten

75 Prozent aller Pins auf Pinterest stammen von Unternehmen und Marken. Das zeigt die Abhängigkeit der Plattform von Firmen und Brands, ohne die es auf Pinterest kaum noch Inhalte zum Entdecken und Teilen gäbe. Interessanterweise sind 80 Prozent aller Pins Repins. Das bietet Ihnen als Marke ein großes Potential an Engagement mit Ihren Inhalten, an Neukundengewinnung und Umsatzsteigerung.

Pinterest hat in Deutschland gegenwärtig rund 12 Millionen monatlich aktive Nutzer. Marken wie Westwing, Elle online oder Ritter Sport nutzen die Plattform bereits. Dies lohnt sich, denn Pinterest richtet sich gezielt an Unternehmen und bietet nützliche Tools, um die Markenbekanntheit und -attraktivität, aber auch den Webseitentraffic und den Umsatz zu steigern. Schauen wir uns im Detail an, inwiefern Sie als Unternehmer von Pinterest profitieren können:

1. Mehr Traffic mit Pinterest

Pinterest ist ein wahrer Traffic-Booster! Viele Unternehmen und Blogger erleben Pinterest bereits als ihren ertragreichsten Trafficlieferanten. Die deutsche E-Commerce-Marke Springlange erzielt mittlerweile 45% des gesamten Traffics von Pinterest – und das ist kein Einzelfall.

2. Mehr Umsatz mit Pinterest

Viel Traffic bedeutet natürlich auch ein hohes Potential an Conversions wie etwa Verkäufen. Auch hier ist Springlane ein gutes Beispiel: Das Unternehmen generiert aktuell über 50% der Sales, die über Social Media kommen, durch Pinterest.

3. Effektives Content Marketing mit Pinterest

Als Unternehmen haben Sie Zugang zu Pinterest Analytics, einem Monitoring-Tool über das Engagement mit Ihren Inhalten. Hier können Sie herausfinden, welche Inhalte auf besonders hohe Resonanz stoßen und in welche Kontexte diese gestellt werden. Daraus ergeben sich diverse Handlungsableitungen, etwa Inspiration für die Erstellung neuer Inhalte oder zur Optimierung Ihrer Landing Pages.

4. Expertenstatus demonstrieren

Pinner suchen Inspiration: Rezepte, Tutorials, Ideen zur kreativen Gestaltung von Dingen und Räumen, Modetipps oder Infografiken – Überlegen Sie, in welche Kontexte sich Ihre Produkte übersetzen lassen und bei welchen Problemen Sie Ihren Kunden hilfreich sein können. Gestalten Sie Ihre Ergebnisse in Form ansprechender Pins und profitieren Sie vom viralen Effekt der Pinspiration!

5. Influencer Marketing

Nutzen Sie Pinterest Analytics, um herauszufinden, welche Pinner am stärksten mit Ihren Inhalten interagieren. Laden Sie diese ein, mit Ihnen gemeinsam zu pinnen und bauen Sie so Ihr Netzwerk aus, um noch mehr Reichweite zu erzielen.

6. Anhaltender Effekt

Ein Pin ist mit 3,5 Monaten langlebiger als ein Tweet (24 Minuten) oder ein Facebook-Beitrag (90 Minuten) und sorgt so für nachhaltigen Traffic auf Ihre Webseite. Auch saisonaler Content wird auf Pinterest immer wieder interessant. Und weil Pinterest eine Suchmaschine ist, können Ihre Inhalte potentiell immer viral gehen – noch Monate nachdem Sie diese auf die Plattform eingespielt haben.

7. Einkaufsfreudige Nutzer

Pinterest-NutzerInnen sind um 30 Prozent affiner für Online-Shopping als Nicht-Pinterest-NutzerInnen und 47 Prozent der US-Online-Shopper haben schon einmal etwas gekauft, das Ihnen auf Pinterest empfohlen wurde. Viele NutzerInnen nutzen Pinterest aktiv im Kaufprozess. Ein Blick auf die Featureliste zeigt, dass sich Pinterest immer stärker im Bereich E-Commerce positioniert. Dazu kommt, dass die Pinner Journey entlang des Dreiklangs „Discover, Save, Do“ die Customer Journey perfekt abbildet.

8. Kaufkräftige Nutzer

Der durchschnittliche Warenkorbwert eines von Pinterest ausgehenden Einkaufs ist höher als von allen anderen sozialen Netzwerken: 170 US-Dollar im Vergleich zu 95 US-Dollar auf Facebook.

9. Effektives Inbound Marketing

Da Pinterest Unternehmen dazu anhält, ihre Inhalte dezent und nutzerorientiert zu gestalten, weisen diese ein hohes Engagement auf. Kommerzielle Pins sind verpönt, selbst Promoted Pins wirken kaum wie Anzeigen. Die Folge: Mehr Begeisterung der Nutzer, mehr Klicks auf Ihre Website, mehr Konversionen.

10. Rich Pins für mehr Reichweite

Pinterest bietet Unternehmen mit den so genannten Rich Pins die Option, ihre Inhalte direkt mit Metadaten anzureichern. Produkt-Pins werden so beispielsweise mit Preisen versehen und NutzerInnen, die diese Pins teilen werden bei Preisnachlässen automatisch benachrichtigt.  Das Ergebnis: Nachweislich mehr Engagement, Traffic und Umsatz.

Sind Sie bereits auf Pinterest aktiv? Teilen Sie uns Ihre Erfahrungen in den Kommentaren mit.

Mehr Tipps und Strategien für den Einsatz von Pinterest im Unternehmen erfahren Sie in unserem Buch/ebook 
"Erfolgreich auf Pinterest. Die besten Strategien für mehr Umsatz und Traffic"
 
Dr. Melanie Grundmann

Dr. Melanie Grundmann

Inhaberin, Social Media Consultant at Marpha Consulting
Melanie Grundmann ist Inhaberin von Marpha Consulting und Autorin des Buches Erfolgreich auf Pinterest.
Dr. Melanie Grundmann

2 thoughts on “10 Gründe, warum Unternehmen auf Pinterest setzen

  • 16. September 2016 um 18:53
    Permalink

    Die Marketingchancen über Pinterest hören sich vielversprechend an und besonders die viel längere Sichtbarkeit eines Pins klingt interessant, da Meldungen auf anderen Social Media Kanälen meist recht schnell in der großen Anzahl an Posts untergehen. Mit Pinterest habe ich mich noch nicht genauer beschäftigt, aber würde es in eine ähnliche Kategorie wie Instagram einordnen. Die Plattformen sind wahrscheinlich für Branchen am besten geeignet, die auch visuell viel zu bieten haben, wie beispielsweise Modeunternehmen, Restaurants oder Reiseportale. Ich weiß nicht, ob es sich auch für reine Dienstleistungsunternehmen lohnt, die themenrelevant keine beeindruckenden Bilder zu bieten haben. Da würde ich annehmen, dass es sinnvoller ist, den Fokus zunächst eher auf eine allgemeinere Plattform wie Facebook zu legen.

    Antworten
    • 17. September 2016 um 8:44
      Permalink

      Hallo Lukas, danke für deine Einschätzung zum Thema. Ich stimme absolut mit dir überein, dass es Dienstleistungsunternehmen etwas schwerer auf Pinterest haben, was aber nicht heißt, dass sie dort keinen Erfolg haben können. Wie du aber schon richtig sagst: Es braucht in jedem Fall ansprechendes Bildmaterial und da haben es reine Dienstleister von Haus aus sicherlich etwas schwerer als beispielsweise Lifestyle Brands.

      Antworten

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden .